Attack Surface Analysis

Unser Service Attack Surface Analysis zeigt Ihnen Ihre Infrastruktur aus der Perspektive eines Angreifers. Wir identifizieren bekannte und unbekannte Assets, bewerten ihre Exposition und machen sichtbar, welche Informationen über Sie im Internet frei verfügbar sind – mit denselben Methoden und Werkzeugen, die auch echte Angreifer einsetzen.

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Continuous Surface Recon

Attack Surface Analysis

External Perimeter • Shadow IT • Exposure Mapping

Perspektive

von außen, wie ein Angreifer

Ausgangspunkt

so wenig wie ein Domainname

Ergebnis

vollständige Übersicht Ihrer Angriffsfläche

Aufwand

minimaler Aufwand für Sie

Wann sich eine Analyse lohnt

  • Sie wissen nicht mit Sicherheit, was von Ihrer Infrastruktur überhaupt öffentlich erreichbar ist.
  • Vor einem Penetrationstest, um den sinnvollsten Testumfang datenbasiert festzulegen statt zu raten.
  • Nach Übernahmen, Fusionen oder dem Zukauf von Unternehmen, deren komplette IT-Landschaft unbekannt ist.
  • Alte Subdomains, Testsysteme oder Projekte aus früheren Jahren könnten noch aktiv sein, ohne dass jemand sie kennt.
  • Ein Audit nach ISO 27001, BSI-Grundschutz oder NIS2 verlangt einen Nachweis über die externe Angriffsfläche.
  • Sie möchten wissen, welche Informationen über Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeitenden öffentlich auffindbar sind, bevor ein Angreifer sie findet.
  • Als technische Evidenz für ein SOC-2-Audit oder eine vergleichbare Prüfung durch Ihre Kunden.

Was wir aufdecken

Wir verschaffen Ihnen Klarheit über alle Facetten Ihrer externen Präsenz:

Bekannte und unbekannte Assets: Wir suchen aktiv nach Systemen, die Ihnen möglicherweise gar nicht bewusst sind: vergessene Subdomains, alte Testsysteme, Schatten-IT und Dienste, die im Zuge eines Projekts einmal live gingen und nie wieder abgeschaltet wurden.
Exponierte Dienste: Server, Anwendungen, Schnittstellen und Verwaltungsoberflächen, die von außen erreichbar sind, inklusive einer Einschätzung, wie kritisch die jeweilige Exposition ist.
Öffentlich verfügbare Informationen: Was sich über Ihr Unternehmen frei im Internet finden lässt: technische Metadaten, Konfigurationsdetails, aber auch Informationen, die sich für Social Engineering eignen könnten.
Digitale Identität und Reputation: Domains, Zertifikate und Registrierungsdaten, die Rückschlüsse auf Ihre Struktur zulassen oder für Phishing-Domains mit ähnlichem Namen missbraucht werden könnten.

Wie viel Sie uns mitgeben

Tiefgreifende technische Voraussetzungen auf Ihrer Seite sind nicht erforderlich. Sie stellen uns lediglich einen Ausgangspunkt bereit, je nach Wunsch mehr oder weniger detailliert:

Minimal

Ein Firmenname oder eine einzelne Domain – genau wie ihn auch ein externer Angreifer kennen würde.

Mittel

Bekannte Domains und Subdomains, um die Analyse noch gezielter zu vertiefen.

Umfassend

Eine grobe Asset-Liste als Abgleich zwischen Ihrer internen Sicht und der externen Realität.

In jedem Fall gehen wir über das Bereitgestellte hinaus und suchen aktiv nach Assets, die Ihnen möglicherweise gar nicht bewusst sind. Gerade dieser Unterschied zwischen dem, was Sie kennen, und dem, was tatsächlich exponiert ist, liefert häufig die wertvollste Erkenntnis.

Wie eine Analyse läuft

Der Prozess ist unkompliziert, strukturiert und erfordert keinen Eingriff in Ihre laufenden Systeme:

1

Ausgangspunkt festlegen

Sie nennen uns, was Sie bereits wissen; minimal (z. B. Domainname) oder umfassend (Asset-Liste).

2

Aufklärung

Systematische Erfassung mit den Methoden und Werkzeugen echter Angreifer: Domainrecherche, Zertifikatstransparenz, Suchmaschinen, öffentliche Register und passive Aufklärung ohne aktiven Zugriff auf Ihre Systeme.

3

Bewertung

Einordnung der gefundenen Assets nach Exposition und Kritikalität – denn nicht jeder Fund ist gleich bedeutsam.

4

Bericht und Empfehlung

Übergabe der vollständigen Übersicht mit priorisierten Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte.

Was Sie daraus mitnehmen

Die Attack Surface Analysis liefert Ihnen nicht nur eine klare Übersicht Ihrer externen Angriffsfläche, sondern auch eine fundierte Grundlage für weiterführende Maßnahmen wie einen gezielten Penetrationstest oder die Härtung exponierter Systeme, etwa mit unserer Microsoft M365 Härtung. Auf Wunsch begleiten wir Sie auch über die Analyse hinaus.

Konkret erhalten Sie:

Asset-Inventar

Alle gefundenen Systeme und Dienste – inklusive der Ihnen zuvor unbekannten.

Expositionsbewertung

Klare Einordnung, wie kritisch und angreifbar jeder einzelne Fund einzustufen ist.

Priorisierte Empfehlungen

Konkrete Handlungsschritte, damit Sie genau wissen, womit Sie anfangen sollten.

Basis für Folgeprojekte

Fundierte Grundlage für zielgerichtete Penetrationstests statt pauschalem Scope.

Analyse ist nicht gleich Penetrationstest

Die Attack Surface Analysis beantwortet, was von außen sichtbar und erreichbar ist. Sie prüft nicht, ob ein gefundenes System tatsächlich verwundbar ist, das übernimmt der Penetrationstest. Beide Services ergänzen sich: Die Analyse liefert die Landkarte, der Test prüft die eingezeichneten Wege.

Für die laufende Überwachung der gefundenen Assets bietet sich zusätzlich Schwachstellen Scanning und Management an, während die Attack Surface Analysis eher punktuell oder in größeren Abständen sinnvoll ist, etwa jährlich oder nach größeren strukturellen Veränderungen.

Attack Surface Analysis

Ein Domainname genügt als Startpunkt. Im Erstgespräch klären wir Umfang und wie viel Sie uns mitgeben.

  • Kein aktiver Eingriff in Ihre Systeme
  • Findet auch vergessene Schatten-IT
  • Bewertung nach Exposition und Kritikalität
  • Basis für gezielten Pentest

Ergebnisse & Compliance

Sie erhalten einen strukturierten Abschlussbericht mit der vollständigen Angriffsflächenkarte und priorisierten Handlungsempfehlungen. Dieser dient als belastbarer Nachweis für:

NIS2: Nachweis über die Identifikation und Kontrolle aller extern exponierten Assets.
ISO 27001 & SOC 2: Belastbare technische Evidenz für Asset- und Risikomanagement.
BSI-Grundschutz: Systematische Erfassung der externen IT-Angriffsfläche.

Vertraulichkeit und Datenschutz

Jeder Auftrag wird durch eine strikte Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) abgesichert.
Datenanalyse und Auswertung erfolgen ausschließlich in deutschen ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren.
Vollständige DSGVO-Konformität und sichere Löschung aller Projektdaten nach Projektabschluss.

Forschung & Best Practices

Wir betreiben eigene Sicherheitsforschung und veröffentlichen Findings im Rahmen verantwortungsvoller Disclosure-Prozesse (z.B. Schwachstellen in Bundessystemen, Path-Traversal in Observationssoftware).

Case Study: Versteckte Schatten-IT

  • Ausgangslage: Ein Konzern ging von 15 öffentlichen Webservern aus, hatte aber seit 5 Jahren mehrere Zukäufe und Ausgliederungen durchgeführt.
  • Vorgehen: Vollständige passive Attack Surface Analysis über DNS, Zertifikatstransparenz und historische Registrierungsdaten.
  • Ergebnis: Identifikation von über 40 vergessenen Subdomains und 3 ungesicherten Staging-Servern mit Datenbankzugriff, die umgehend abgeschaltet werden konnten.

Was Kunden vorher wissen wollen

Häufige Fragen und Antworten rund um den Ablauf und Nutzen der Attack Surface Analysis.

Die Analyse arbeitet überwiegend mit passiver Aufklärung, also öffentlich verfügbaren Informationen und Metadaten, ohne aktiv in Ihre Systeme einzudringen. Das unterscheidet sie vom Penetrationstest.

Das hängt vom Umfang Ihrer Infrastruktur ab. Eine genaue Einschätzung erhalten Sie direkt nach dem Erstgespräch.

Das melden wir umgehend und außerplanmäßig, unabhängig vom sonstigen Berichtstermin.

Nein, die Analyse zeigt die Angriffsfläche, prüft aber nicht deren tatsächliche Verwundbarkeit. Dafür ist der Penetrationstest der folgerichtige nächste Schritt.

Für Organisationen, die wissen möchten, wie ihre Infrastruktur von außen wahrgenommen wird – gerade nach Fusionen, Zukäufen oder wenn die eigene IT-Landschaft historisch gewachsen und unübersichtlich geworden ist.